Laufen im Winter – Machen Sie diese 5 häufigsten Fehler?
Laufen ist das ganze Jahr über und bei jedem Wetter möglich, sogar im Winter. Dadurch verbessert sich Ihre Form, Sie bleiben gesund, voller Energie und bereit für die neue Saison! Es ist nur nötig, einige Regeln einzuhalten und diese Dinge nicht zu tun.
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Fehler Nr. 1: Zu viele Kleidungsschichten
Natürlich ist es draußen manchmal richtig kalt, das ändert jedoch nichts daran, dass Sie sich beim Loslaufen schnell aufwärmen und Ihnen heiß wird. Auch hier gilt die alte goldene Regel – sich so zu kleiden, als wäre es draußen zehn Grad wärmer. Wenn Sie vor das Haus gehen, wird Ihnen sicher kalt sein, aber nach ein paar Minuten werden Sie sich großartig fühlen. Daunenjacken und stark gefütterte Jacken gehören nicht zum Laufen – ziehen Sie diese erst nach dem Lauf an, wenn Sie keine Möglichkeit haben, ins Warme zu gehen.
Fehler Nr. 2: Häufiges Anhalten
Auch bei niedrigen Temperaturen erkälten Sie sich beim Laufen nicht. Das Risiko besteht jedoch, wenn Sie anhalten. Wenn sich der Körper nicht bewegt, kühlt er sehr schnell aus und es besteht die Gefahr, krank zu werden. Am schlimmsten ist kalter Schweiß. Deshalb sollten Sie selbst beim Warten an einer Ampel springen, auf der Stelle laufen oder ein paar Meter hin- und herlaufen. Gehen Sie nach dem Lauf sofort ins Warme und machen Sie das Dehnen erst zu Hause oder zumindest im Treppenhaus, wo es nicht so kalt ist.
Fehler Nr. 3: Tragen falscher Schuhe
Wenn Schnee fällt, lässt es sich darauf hervorragend laufen, jedoch reichen normale Straßenlaufschuhe oft nicht aus – insbesondere wegen der glatten Sohle, die auf festgetretenem Schnee und Eis extrem rutschig ist. Wenn Sie sich keine anderen Schuhe mit gröberem Profil zulegen möchten, die auf diesem Untergrund besseren Halt bieten und sich auch fürs Gelände eignen, dann besorgen Sie sich zumindest Spikes zum Überziehen – das sind spezielle Gummiüberzüge für Schuhe mit Spikes, die auf rutschigem Untergrund Halt geben und Stürze sowie Verletzungen verhindern. Für regelmäßige Läufer empfehlen wir Spikeschuhe mit herausnehmbaren Spikes.
Fehler Nr. 4: Unzureichende Sichtbarkeit im Dunkeln
Auch wenn die Tage länger werden, wird es immer noch früh dunkel, sodass nicht jeder die Möglichkeit hat, bei Tageslicht zu laufen. Wichtig ist zu bedenken, dass ein Läufer ohne reflektierende Elemente an der Kleidung selbst in der Stadt kaum sichtbar ist, geschweige denn auf der Straße. Deshalb gilt: Je mehr Reflektoren und Lichter, desto besser. Besonders gut sichtbar sind blinkende Arm- oder Beinbänder, die rot leuchten. Mit diesen werden Sie garantiert nicht übersehen, und eine hochwertige Stirnlampe ist ebenfalls immer hilfreich.
Fehler Nr. 5: Vergessen zu trinken
Wenn es warm ist, ist das Auffüllen von Flüssigkeit selbstverständlich, aber auch im Winter schwitzen wir beim Laufen, auch wenn es nicht so auffällt. Deshalb ist die Flüssigkeitszufuhr wichtig. Trinken Sie tagsüber ausreichend Wasser und verwenden Sie beim Laufen ein isotonisches Getränk, zum Beispiel Isodrinx oder das zuckerfreie Zerodrinx. Nach dem Lauf eignet sich Regener oder Magneslife Active Drink.
Text: Soňa, Running2.cz